6 Typische Einrichtungsfehler im Schlafzimmer

6 Typische Einrichtungsfehler im Schlafzimmer

Die Meinung ist weit verbreitet – das Schlafzimmer ist nur zum Schlafen da. Doch das stimmt nicht! Zwar finden wir alle im Schlafzimmer einen Rückzugsort zur Erholung. Trotzdem handelt es sich hier um einen Raum, der viele Funktionen und Bedürfnisse erfüllen muss. In dem Zusammenhang gibt es deshalb den ein oder anderen Einrichtungsfehler, der im Schlafzimmer für Unruhe und Unübersichtlichkeit sorgt. Wir möchten an dieser Stelle die sechs häufigsten Fehler aufzählen und zeigen, wie Sie diese verhindern können.

1. Einrichtungsfehler: Zu wenig Stauraum

Genügend Stauraum ist essenziell, um sich im Schlafzimmer wohlfühlen zu können.

Im Schlafzimmer wird sehr viel Stauraum benötigt. Nicht nur für die Kleidung, sondern auch für viele andere Dinge. Kissen, Bücher, Bettwäsche, Handtücher und vieles mehr müssen im hier einen ordentlichen Platz finden. Und dafür ist es wichtig, dass ausreichend Stauraum geschaffen wird. Stauraum, der sich verschließen lässt und der es erlaubt, all die unterschiedlichen Dinge sauber und ordentlich zu lagern. Idealerweise hat alles einen festen Platz, sodass jedes Teil schnell verstaut werden kann. Und das ohne großen Aufwand. 

Große Kleiderschränke sind hier der erste Ansatz. Auch Nachttische und Regale sind durchaus hilfreich. Wenn es das Platzangebot im Schlafzimmer zulässt, sind auch Kommoden oder sogenannte Unterbettkommoden eine sinnvolle Lösung. Wichtig ist, dass das Schlafzimmer aufgeräumt aussieht. Denn nur dann wirkt es beruhigend und nur dann ist es wirklich ein Ort für Erholung und Ruhe.  

2. Einrichtungsfehler: die falsche Matratze

Ein weiterer Einrichtungsfehler im Schlafzimmer, ist die Wahl der falschen Matratze.

Viele schlafen schlecht und sind der Meinung, dass äußere Umstände dafür verantwortlich sind. Sie fühlen sich nervös, haben Rückenschmerzen und finden keine Ruhe im Bett. 

Das mag körperliche Gründe haben. In vielen Fällen ist es aber auch die Matratze, die schlichtweg falsch ausgewählt wurde. Die Matratze ist eines der Dinge im Schlafzimmer, bei welchen nicht gespart werden sollte. Doch das passiert leider sehr oft, weil die Wertigkeit einer Matratze vom Laien kaum eingeschätzt werden kann. 

Bevor die richtige Matratze gefunden wird, müssen verschiedene Härtegrade ausgetestet werden. Hier geht es einerseits nach dem Gewicht des Nutzers. Auf der anderen Seite geht es aber auch darum, die eigenen Bedürfnisse zu bedienen. Es gibt Menschen, die gerne weich schlafen und es gibt Menschen, die gerne hart schlafen. Das muss berücksichtigt werden. 

Im Internet aber auch in den Einrichtungshäusern gibt es ausreichend Experten, die zur passenden Matratze beraten. Und die gleichzeitig dafür sorgen, dass Matratze und Bett ideal zusammenpassen. Nur so ist die Grundlage für einen ruhigen und erholsamen Schlaf geschaffen und damit gleichzeitig die Grundlage für einen erfolgreichen Tag.

3. Einrichtungsfehler: ein zu helles Schlafzimmer

Das Schlafzimmer sollte stets abgedunkelt werden können.

Um schlafen zu können benötigen die meisten Menschen Dunkelheit. Es gelingt kaum jemanden, tagsüber einen tiefen und festen Schlaf zu erzeugen, wenn nicht durch Vorhänge, Jalousien oder Rollos eine gewisse Dunkelheit im Zimmer erzeugt wird. Doch was tun, wenn die Straßenlaterne direkt vor dem Fenster steht? 

Hier ist wichtig, das mit dem richtigen Lichtschutz gearbeitet wird. Es gibt zum Beispiel Schlafzimmervorhänge, die lichtundurchlässig sind. Ebenso Rollos, die nicht nur den Lichteinfall extrem stark reduzieren, sondern im Sommer gleichzeitig einen Wärmeschutz bieten. 

Wer es nicht immer dunkel haben möchte, kann mit Doppelrollos arbeiten, die einen lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Streifen im Wechsel haben. So lassen sich unterschiedliche Lichtstimmungen erzeugen und das Schlafzimmer ist nicht dauerhaft abgedunkelt.

4. Einrichtungsfehler: zu viele Farben und unterschiedliche Muster

Beschränkt man sich auf eine Farbfamilie, wirkt das Schlafzimmer stimmiger.

Freundliche und helle Farben sowie verschiedene Muster geben einem Raum den persönlichen Touch. Doch im Schlafzimmer sind sie oftmals fehl am Platz. Der beliebte Mustermix sorgt für Unruhe und dadurch auch für einen unruhigen und ungesunden Schlaf. 

Im Schlafzimmer ist es besser, wenn die Farben und Muster miteinander harmonieren und möglichst dezent und zurückhaltend gewählt werden. Das gilt für die Textilien genauso wie für die Wandfarbe. Auch die Möbel sollten bezüglich ihrer Farbe eher ruhig und stimmig sein, um ein angenehmes Ambiente zu erzeugen. Im besten Fall werden alle Einrichtungsgegenstände aber auch die Wände so ausgewählt, dass sie einer Farbfamilie entspringen. So lässt sich nicht nur alles hervorragend miteinander kombinieren, sondern es wirkt zudem einladend und beruhigend.

5. Einrichtungsfehler: Keine Dekoration im Schlafzimmer

Dekoration ist, wie so oft wenn es um das Thema Einrichtung geht, Geschmackssache. Ein minimalistischer Stil ist bei vielen auch im Schlafzimmer sehr beliebt. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen stilvoller minimalistischer Einrichtung und einem kalten und lieblosen Schlafzimmer. Werden keine Akzente gesetzt wirkt das Schlafzimmer schnell unfertig und wenig einladend. 

Um dem entgegenzuwirken können schon kleine Dekoelemente, wie Kissen, eine Vase mit Pampasgras oder ein Bild an der Wand helfen. Dabei ist hier wieder feingefühl gefragt. Zu viel Dekoration ist nicht nur unpraktisch, sondern lässt den Raum auch schnell unruhig und unordentlich aussehen. Um das zu vermeiden, sollte man sich also für eine oder zwei Farbfamilien entscheiden und die Dekoration passend zur Einrichtung und dem eigenen Stil wählen.

6. Einrichtungsfehler: falsche Beleuchtung

Falsche Beleuchtung ist ein weitere Einrichtungsfehler in Ihrem Schlafzimmer.

Je nachdem wie groß das Schlafzimmer ist, braucht es mehr oder weniger Lichtquellen. Fünf verschiedene Beleuchtungsformen sind jedoch meist zu viel. Eine Überbelichtung des Schlafzimmers führt schnell dazu, dass es weniger gemütlich wirkt. Es muss nicht jeder Winkel vollständig ausgeleuchtet werden. Oftmals stellt man im Nachhinein auch fest, dass die zweite Stehlampe neben dem Bett vielleicht doch eher überflüssig war. 

Pauschal lässt sich jedoch keine ideale Beleuchtung festlegen. Abhängig von der Raumgröße, aber auch von der Nutzung des Schlafzimmers, werden unterschiedliche Lichtquellen gebraucht. Grundsätzlich rechnet man mit drei bis vier Lampen: Die Deckenbeleuchtung, Nachttischlampen und die Ausleuchtung des Kleiderschranks. Zudem empfehlen wir im Schlafzimmer eher wärmere Lichtquelle, um einen Wohlfühlort zu schaffen.

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Möbel und Dekoration als Raumteiler – so gelingt Ihnen die Abgrenzung

Möbel und Dekoration als Raumteiler – so gelingt Ihnen die Abgrenzung

Eine optische Raumtrennung zu erzeugen ist relativ einfach. Egal ob das Wohnzimmer vom Esszimmer, die offene Küche vom Wohnzimmer oder ob im Kinderzimmer unterschiedliche Bereiche geschaffen werden sollen – mit ein paar wohlüberlegten Möbeln und Deko-Elementen ist der ideale Raumteiler geschaffen.

Selbst mit Farbe lassen sich optische Trennungen erzeugen, die mit wenig Aufwand hergestellt werden. Wie das funktioniert und was sich besonders gut eignet? Das haben wir hier kurz und bündig für Sie zusammengetragen.

Wohntrends sind hier entscheidend

Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, einen Raum optisch zu trennen.

In den eigenen vier Wänden geht es darum, möglichst viel Wohnlichkeit und Privatsphäre zu schaffen. Wir sind alle einem stressigen Alltag ausgesetzt und wünschen uns deshalb in unserem Haus oder unserer Wohnung ein gemütliches und behagliches Ambiente. Ist das Platzangebot jedoch beschränkt oder die einzelnen Räume besonders groß, kann mit kleinen Tricks gearbeitet werden. Beispielsweise mit einer optischen Raumtrennung.

Schon mit der Zusammenstellung verschiedener aufeinander abgestimmter Farben ist es möglich, eine deutliche Raumtrennung vorzunehmen. Wenn der Essbereich beispielsweise in dunklen Farben gehalten wird und der Wohnzimmerbereich in hellen Farben, funktioniert dies schon als Raumteiler, der sehr deutlich auffällt und dem ganzen Ambiente einen besonders ausdrucksstarken Charakter verleiht.

Möbelstücke als Raumteiler

Ein Regal ist der ideal Raumteiler.

Doch nicht jeder will ausschließlich mit Farben arbeiten. Dann ist eine Raumtrennung möglich, die mit verschiedenen Möbelstücken erzeugt werden kann. Klassische Raumteiler wie Regale sind hier besonders gut geeignet. Sie können von beiden Seiten bedient werden und sind trotz allem offen, um den Blick, zumindest teilweise, in den jeweiligen Bereich zu erlauben. Zudem können diese besonders gut ausdekoriert werden und lassen die Raumteiler nicht ganz so markant erscheinen.

Wer mit Kommoden oder großen Schränken arbeitet, muss immer darauf achten, dass die Raumteilung nicht zu brachial erfolgt. Der Übergang zwischen beiden Bereichen muss zwar klar getrennt sein. Allerdings dürfen die ausgewählten Möbel nicht zu sehr hervorstechen. Sie wirken sonst erdrückend, verkleinern optisch das Raumangebot und sorgen so dafür, dass die Gemütlichkeit verloren geht.

Ein idealer Raumtrenner ist deshalb ein Möbelstück, das zwar optisch die Trennung vornimmt, trotz allem aber leicht und unbeschwert wirkt, wie zum Beispiel eine Sitzbank. Auch sie kann als Raumteiler funktionieren. Sie kann einerseits vom Esszimmer aus bedient werden, auf der anderen Seite aber auch als zusätzliche Sitzgelegenheit genutzt werden, wenn Besuch da ist und man sich im Wohnbereich aufhält.

Auch aufwendigen Lampen können eine tolle Raumtrennung erzeugen. Die Ideen, die hier umgesetzt werden können, müssen sich immer am allgemeinen Platzangebot und Raumkonzept orientieren. Und selbstverständlich am Geschmack der Nutzer.

Stilbrüche nutzen

Ein besonderes tolles Element zur Raumtrennung ist der Stilbruch. Muss der Arbeitsbereich im Schlafzimmer integriert werden, dann wäre hier als Beispiel ein moderner Arbeitsbereich und ein kuscheliger und wohliger Bereich zum Schlafen der Stilbruch. Auch so lässt sich der Raum unterteilen, ohne tatsächlich ein großes Möbelstück in die Mitte des Raumes stellen zu müssen.

Beim Stilbruch ist der persönliche Geschmack besonders wichtig. Nicht jeder mag jeden Einrichtungsstil. Mit der richtigen Dekoration, ein bisschen Feingefühl und Spürsinn für das Schöne wird es aber durchaus gelingen.

Raumtrenner

Es gibt unzählige kreative und ausgefallene Möglichkeiten, einen Raum optisch abzutrennen. Selbstverständlich gibt es aber auch simple und dennoch nicht weniger stilvolle Möglichkeiten, einen Raum zu teilen. So gibt es beispielsweise Raumteiler, welche speziell zu diesem Zweck hergestellt werden.

Diese Raumtrenner gibt es in unzähligen Farben, Formen und Ausführungen. Wer den Raum zwar etwas abteilen, aber dennoch keine Einschränkungen in der Sicht haben möchte, entscheidet sich für Glas. Darf es hingegen etwas markanter sein, eignet sich Holz besonders gut.

Pflanzen sind natürliche Raumteiler

Pflanzen lockern einen Raumteiler oft auf.

Zu guter Letzt noch die Pflanzen, die in keiner Wohnung und in keinem einzelnen Raum fehlen dürfen. Sie sind nicht nur Energiespender, sondern gleichzeitig auch ein natürlicher Raumteiler. Wirkt ein großes Regal zu massiv, kann die Aufteilung des Raumes auch mit hochgewachsen Zimmerpflanzen angedeutet werden. Möchte man auf das Regal jedoch nicht verzichten, können kleine Pflanzen innerhalb der einzelnen Fächer drapiert werden und sorgen dafür, dass alles leichter, natürlicher und urbaner wirkt.

Es gibt also unzählige Möglichkeiten, einen Raum optisch zu teilen. Dabei kommt es letztendlich nur auf die eigenen Vorlieben und bevorzugten Stilrichtungen an. Während ein Regal nämlich ein klares Statement setzt, kann ein Raumteiler aus hochgewachsenen Pflanzen das Gefühl eines großen und offenen Raumes wahren.

Selbst mit dem Bodenbelag lassen sich tolle optische Trennungen erzeugen. Teppich oder nicht? Laminat, Fliesen oder moderner PVC? Die Möglichkeiten sind unendlich groß und erlauben einen tollen spielerischen Einsatz der unterschiedlichen Materialien. Hier im Internet, aber auch vor Ort in den Fachgeschäften lassen sich die neusten Wohntrends finden, die eine optische Abtrennung unterschiedlicher Bereiche zu einem Kinderspiel werden lassen.

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