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Küchenbeleuchtung: 10 Tipps für das perfekte Licht

Küchenbeleuchtung

Veröffentlicht von K2 home design

13. Oktober 2021

Die Küche ist heutzutage ein Raum der zum verweilen einlädt und mittlerweile, durch offene Wohnkonzepte oder Wohnküchen immer mehr den Charakter eines Wohnzimmers annimmt. Dabei wird nicht nur gemeinsam in der Küche gekocht und gegessen, sondern es werden auch mit Freunden oder der Familie zusammen schöne Abende verbracht mit vielen Unterhaltungen. Deshalb sollten Sie bei der Planung Ihrer Küche auch mehr Wert auf eine passende Küchenbeleuchtung legen. Denn eine gute Beleuchtung sollte vor allem in der Küche zu jeder Tageszeit passend sein. Egal ob sie morgens das Frühstück zubereiten, Mittags ausreichend Licht beim kochen benötigen oder Abends mit dem passenden Licht für eine entspannte Wohlfühlatmosphäre sorgen wollen. Die richtige Beleuchtung in Ihrer Küche kann so einiges bewirken. Wollen Sie nun wissen, wie Sie nicht nur eine funktionale Beleuchtung in Ihrer Küche schaffen, sondern zugleich ein angenehmes Ambiente mit verschiedenen Lichtern erzeugen? Dann haben wir nun für Sie 10 Tipps rund um Ihre Küchenbeleuchtung. Dabei werden wir Ihnen hilfreiche Hinweise geben, wie Sie in der Küche das perfekte Licht für jede Atmosphäre schaffen.

1. Eine warme Grundbeleuchtung wählen

Deckenleuchten geben der Küche eine angenehme Grundbeleuchtung.

Die Grundbeleuchtung ist für eine einfache Orientierung in Ihrer Küche grundlegend und somit der wichtigste Punkt den es bei einer passenden Küchenbeleuchtung zu beachten gibt. Für die bestmögliche Grundbeleuchtung können Sie sowohl Decken- als auch Einbauleuchten verwenden. Diese sorgen in Ihrer Küche für eine gleichmäßige Verteilung des Lichtes und so für eine angenehme Helligkeit im gesamten Raum. Bestenfalls wählen Sie Metalllampen, welche in ihrer Pflege sehr einfach sind und lediglich ab und an zur Reinigung mit einem Staubtuch abgewischt werden sollten. Wählen Sie einen Lampenschirm, kann es hierbei schnell zu unschönen Verfärbungen oder unangenehmen Gerüchen kommen, welche diese aufnehmen können. Zudem sollten Sie darauf achten, dass das Gehäuse der Küchenlampe eine offene Form hat, denn nur so können Sie auch den ganzen Raum optimal beleuchten. 

2. Auf die Funktionalität der Beleuchtung achten

Wichtig bei der optimalen Küchenbeleuchtung ist, neben der Optik vor allem auch auf die Funktionalität der Beleuchtung zu achten. Denn insbesondere in der Küche erfüllt das Licht einen praktischen und funktionalen Aspekt. Gerade bei der Arbeit in der Küche, egal ob Sie Essen vor- oder zubereiten möchten, benötigen Sie eine ausreichende Beleuchtung, die Sie dabei unterstützt. Dabei sollte Sie das Licht weder blenden noch einen ungünstigen Schatten erzeugen. Bestenfalls bringen Sie die Beleuchtung direkt über Ihre Arbeitsflächen an. Hierfür sollten Sie idealerweise ein kühles und helles Licht verwenden. Sie können auch sogenannte Unterbauleuchten anbringen. Diese werden an Ihren Hängeschränken befestigt mit beispielsweise Strahlern oder auch kleinen LED Spots. Dabei eignet sich diese Methode zur Beleuchtung am besten für eine optimale Beleuchtung im Arbeitsbereich der Küche.

3. Esstisch optimal beleuchten

Zur Küchenbeleuchtung gehört auch ein heller Esstisch.

Ebenso zur optimalen Küchenbeleuchtung gehört auch die Beleuchtung Ihres Esstisches. Befindet sich Ihr Essbereich in der Küche, dann sollten Sie auch hier auf eine zusätzliche Beleuchtung achten. Pendelleuchten sind dabei sehr gut geeignet und bieten ausreichend Licht. Diese sollte dabei ein eher warmweiße Lichtfarbe haben und am besten stufenlos dimmbar sein. So kann die Intensität der Lichter je nach Bedarf problemlos angepasst werden. Die Lampe für den Esstisch sollte zudem praktisch sowie funktional sein und so idealerweise auch in ihrer Höhe verstellbar sein. Je nach Form Ihres Esstisches sollte sich auch die Form Ihrer Lampe anpassen. Dabei wählen Sie am besten für einen kleineren Esstisch eine rundgeformte Hängeleuchte und bei einem längeren und kantigen Esstisch dazu passende Pendelleuchten oder auch eine große längliche Leuchte. Der optimale Abstand der Lampen zur Tischplatte sollte dabei etwa 60 bis 70 Zentimeter sein. Sollte die Lampe dabei zu hoch montiert sein, blendet diese und bei zu niedriger Montage versperrt die Lampe leicht Ihre Sicht zu der Ihnen gegenübersitzenden Person. Als kleiner Tipp: Wählen Sie eine ungerade Zahl an Lampen, diese wirkt insgesamt harmonischer und ist vor allem bei größeren Esstischen mit beispielsweise drei oder fünf Lampen äußerst Wirkungsvoll.

4. Für eine indirekte Beleuchtung sorgen

Eine weiterer Tipp für eine schöne Küchenbeleuchtung ist zum Beispiel die Installation indirekter Lichtquellen. Diese können ganz einfach und beinahe überall in der Küche angebracht werden. Diese indirekten Lichter werden auch als Downlights bezeichnet und können beispielsweise als LED-Streifen an den Kanten Ihrer Küchenschränke befestigt werden. So sorgt eine indirekte Beleuchtung für ein angenehmes und warmes Licht und veranlasst zugleich eine angenehme Wohlfühlatmosphäre in der gesamten Küche. Vor allem wenn Sie ansonsten keine Beleuchtung besitzen, welche Sie Dimmen können, sorgt die indirekte Beleuchtung an Stelle dieser für ein freundliches und warmes Licht. Mit einer indirekten Beleuchtung können Sie somit ganz einfach jede dunkle Ecke Ihrer Küche optimal ausleuchten. 

5. Die Arbeitsplatte ausreichend beleuchten

Auch die Arbeitsflächen müssen bei der Küchenbeleuchtung mitbedacht werden.

Vor allem Ihre Arbeitsplatte sollte, um dort problemlos arbeiten zu können, ausreichend beleuchtet sein. Dabei sollte dieses Licht hell genug sein und vor allem keine Schatten werfen. In diesem Fall eignen sich am besten sogenannte Unterbauleuchten an Ihren Küchenhängeschränken. Durch diese können Sie Ihre Arbeitsfläche ideal ausleuchten. Sollten sich keine Hängeschränke über Ihrer Arbeitsfläche befinden, da Sie beispielsweise eine Kücheninsel besitzen, dann können Sie ebenso gut eine Deckenleuchte befestigen. Bei dieser sollten Sie allerdings beachten, dass diese etwa 60 Zentimeter weg von der Wand hängt und bei Arbeitsflächen mit Oberschrank etwa 100 Zentimeter. Denn befindet sich die Deckenleuchte zu nah an der Wand oder zu dicht an den Oberschränken, kann dies die Küchenbeleuchtung durchaus verschlechtern. Auch zu weit weg sollten die Lampen nicht befestigt werden, denn sonst werfen Sie dadurch selbst einen ungünstigen Schatten auf Ihre Arbeitsfläche.

6. Die richtige Farbtemperatur wählen

Bei der Wahl Ihrer Küchenbeleuchtung gilt es auch die sogenannte Farbtemperatur zu beachten. Das heißt letztendlich die Farbe des Lichtes, denn dieses führt nicht nur dazu dass Sie ausreichend Licht zur Verfügung haben, um genügend beim kochen sehen zu können, sondern wirkt sich ebenso auf Ihren Gemütszustand aus. Möchten Sie sich eine Lampe kaufen, dann können Sie sich für warmweiße oder auch tageslichtweiße Lichter entscheiden. Dabei sollten Sie in Ihrer Küche beide Lichtfarben einsetzen. Idealerweise statten Sie Ihren Essbereich mit einer dimmbaren Beleuchtung in einem warmweißen Licht aus und wählen für Ihren Arbeitsbereich in der Küche eine tageslichtweiße Beleuchtung. Sollten Sie allerdings den Esstisch beispielsweise auch für andere Dinge nutzen wie als Arbeits- oder Lernplatz dann können Sie hier auch auf eine neutralweiße Beleuchtung zurückgreifen.

7. Unterschiedliche Leuchtmittel wie LEDs einsetzen

Die klassische Glühbirne kennt wohl jeder und wird seit jeher als Leuchtmittel eingesetzt. Diese hat mit ihrem gelblichen Licht allerdings den Nachteil eine große Menge Energie zu verbrauchen. Deshalb bietet sich auch als Alternative die Energiesparlampe oder die LED-Lampe an, welche Sie zum Beispiel gut über den Esstisch einsetzen können, denn diese sind deutlich langlebiger als die klassische Glühbirne. Die LED Lampen haben beispielsweise mit 50.000 Stunden eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen, allerdings können Sie diese nicht immer in ihrer Helligkeit dimmen. Die Technologie der LED-Lampen hat sich immerhin mit den Jahren deutlich verbessert und die LEDs strahlen zudem auch weniger Wärme aus, wodurch auch die Brandgefahr gesenkt wird. Als andere Alternative bieten sich ebenso Halogenlampen für ein weißes und kaltes Licht an und sind ideal für die Beleuchtung ausgewählter Spots geeignet.

8. Für eine zusätzliche Beleuchtung der Küchenschränke sorgen

Auch Regale und Schubläden können mit kleinen Lampen versehen werden.

Um dunkle Ecken in Ihrer Küche zu vermeiden und das perfekte Licht zu installieren, können Sie Ihre bisherige Küchenbeleuchtung mit beleuchteten Küchenschränken optimal ergänzen. Dabei können Sie zwischen unterschiedlichen Varianten wählen und beispielsweise Spots anbringen oder auch sogenannte Assistenzleuchten. Dabei können Sie diese auch problemlos nach der Montierung Ihrer Küchenschränke befestigen lassen. Die Beleuchtung Ihrer Schränke ist somit eine passende Ergänzung zu Ihrer eigentlichen Küchenbeleuchtung. So können Sie sich in Ihren Schränken leichter zurechtfinden und sehen alles auf den ersten Blick. Ebenso bietet sich an, LED-Lampen hinter einer Glasfront zu befestigen, denn dadurch erzeugen Sie eine besonders angenehme Atmosphäre.

9. Mit dekorativer Beleuchtung passende Akzente setzen

Sobald Sie die passende Grundbeleuchtung Ihrer Küche gewählt haben, können Sie auch die passenden Akzente mit einer dekorativen Beleuchtung setzen. Dabei können Sie unterschiedlich farbige LED-Lampen einsetzen und als indirekte Beleuchtung an den passenden Stellen befestigen und so für optische Highlights in Ihrer Küche sorgen. Mit LED-Stripes ist dies kinderleicht möglich und Sie können sich mit unterschiedlichsten Lichteffekten dabei kreativ austoben. Ebenso mit einer punktuell gewählten Beleuchtung können Sie eine angenehme Stimmung erzeugen. Möchten Sie es lieber etwas extravaganter können Sie sich natürlich auch für einen Kronleuchter entscheiden oder eine große Pendelleuchte in einer luxuriösen Optik. So können Sie gezielt Akzente setzen und Ihre Küchenbeleuchtung als Blickfang in Ihrer Küche präsentieren. Stimmungsvolles Licht kann durch viele dekorative Beleuchtungsmöglichkeiten erzeugt werden und sollte dabei auch für eine gemütliche Wirkung nicht außer Acht gelassen werden.

10. Mit dem richtigen Licht Gemütlichkeit schaffen

Vor allem die Wohlfühlatmosphäre spielt in der Küche eine große Rolle, um dort gerne Zeit mit dem kochen oder gemeinsam mit anderen zu verbringen. Insbesondere der Trend hin zu Wohnküchen sorgt dafür, dass in Küchen mit einem gemütlichen Charakter angestrebt werden. Dazu kann die passende Küchenbeleuchtung einen großen Beitrag leisten, denn wählen Sie ein warmweißes Licht aus kann dies eine angenehme und zugleich einladende Wirkung auf den gesamten Raum haben. Auch eine Dimmfunktion lässt Sie entscheiden, in welcher Situation Sie eine etwas hellere oder dunklere Beleuchtung bevorzugen. Auch durch diese Regulierung kann je nach Stimmung ein Gefühl der Behaglichkeit und Harmonie erzeugt werden. Dabei spielt auch die Verteilung des Lichtes eine wichtige Rolle. Nutzen Sie für eine weiche und zugleich wohltuende Beleuchtung bestenfalls sogenannte Downlights. Diese indirekten Lichter sorgen in Ihrer Küche garantiert für einen einladenden und wohnlichen Look.

Für eine umfangreiche Beratung stehen wir bei K2 jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Wohnkonzepte finden Sie in unserem Store in Erfurt.

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